Unlearning-Dimensionen und die Umsetzbarkeit im Arbeitsalltag
Shownotes
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00:00:00: Ich habe dich gefragt, ob du Lust hast auf diese Konversation.
00:00:04: Und dann hast du gesagt okay das kann ich dir nicht mehr Sprachnachricht schicken sondern ich muss kurz mit dir telefonieren und das was du gesagt hast und ich würde es jetzt einfach mal so zitieren und du sagst ob das so stimmt oder nicht?
00:00:17: So ich will mich gerade gar nicht in der Lage positiv oder inspiriert über Anlearning zu sprechen.
00:00:23: Das ist ein Problem für mich.
00:00:25: deswegen kann ich gar nicht ja oder nein sagen zu dieser Konversation fühlt sich irgendwie total unsicher an.
00:00:31: Und ich finde es voll interessant, weil... Ich kann's krass nachvollziehen und dann hab' ich in mir und darüber würde ich gerne mit dir sprechen so zwei Herzen.
00:00:45: einmal genau darum gehts im Unlearning.
00:00:48: Wir wissen´s nicht!
00:00:49: Wir sind nicht immer inspiriert wir sind super frustriert eigentlich eher gerade Wann fangen wir den an, mit Leuten die Anlearn-Journey zu teilen?
00:00:58: Worum es ja eigentlich geht im Anlearning.
00:01:00: Die Journey nicht das Ergebnis, wenn wir eine perfekte Lösung haben.
00:01:05: Okay dann können wir jetzt bleiben lassen.
00:01:08: Machen wir doch einfach gleich an!
00:01:10: Wir machen gleich an, los
00:01:12: geht's!
00:01:15: Ich finde es echt voll interessant auch zu diesen Konversationen weil... ...wir ja eigentlich die ganze Zeit Unterhaltungen führen dieser Art.
00:01:24: also es ist ja jetzt nicht so.
00:01:27: Es ist ja nicht so, dass ich dich als Expertin jetzt einlade und wieder irgendwelche Lösungen machen soll.
00:01:30: Das sind ja eigentlich Gespräche die mir immer für eine Mobile und wie witzig es eigentlich ist das voll der Unterschied ist auf Aufzeichnend zu drücken.
00:01:39: Und ich glaube aber es ist vollkommen normal und ich glaube auch Teil dieser Reise wenn wir diese Konversationen veröffentlichen darin Sicherheit zu finden diese Konversion einfach zu führen obwohl er auf eine Knopf drückt gedrückt ist.
00:01:59: Ich habe das auch beobachtet bei einem, also auf Social Media bei einem Paar die auch einen Podcast haben und die irgendwann jetzt vor ein paar Monaten mal dann so eine Krise oder aktuellen Konflikten, aktuelles Thema hatten wo sie dann das allererste Mal gesagt haben das fand ich eine super Erkenntnis.
00:02:25: Wir teilen eigentlich hier auf Social Media und im Podcast zwar unsere persönlichen Erlebnisse, aber bisher immer nur die, die wir durchgearbeitet haben.
00:02:36: Die wir selber verstanden haben und die wir dann aus der Perspektive dem Rückblick... Das klingelt's irgendwo?
00:02:44: Ist das bei mir ne?
00:02:50: Und die wird dann quasi eben aus dem Rückblick- und aus der Analyseperspektive ja irgendwo auch mit der Öffentlichkeit teilen können, unsere Learnings da draußen.
00:03:03: Das ist das ist der Kontext gewesen und dass es aber eine ganz andere Geschichte ist auch in Prozessen gerade drin zu stecken und darüber zu reden ohne genau zu wissen worum geht es hier eigentlich gerade?
00:03:15: Und deswegen wenn du sagst so wir führen ja voll oft Gespräche.
00:03:18: auch glaube ich dass wir eher die Gespräche führen wo wir noch nicht so ganz wissen Wie werden wir hinterher darauf hin zurückblicken?
00:03:29: oder was erleben wir hier gerade?
00:03:31: Oder so eine Mischung auch aus beiden.
00:03:33: Und das finde ich spannend zu gucken, wo es hingeht weil ich auch eigentlich genau das interessant finde diese Prozesse die nicht ganz klar ist Was wollen wir eigentlich gerade damit erreichen?
00:03:47: oder was wollen wir hier grade eigentlich sagen und vermitteln?
00:03:52: Wahrscheinlich auch diesen woraus man super viel lernen kann Die aber nicht des perfekte Endergebnisses sein werden.
00:03:58: Ehrlich gesagt, das ist der perfekte Einstieg in die erste Frage, die ich habe.
00:04:02: Und deswegen würde ich Sie jetzt einfach ... oder ich mit dir kurz ... worüber ich mit Dir sprechen möchte?
00:04:09: Weil... Ich hab für mich so ein inneres Ding, wo wir ja auch ganz viel dran gearbeitet haben, was eigentlich das UBL ist und was die Orientierung für dieses Jahr ist.
00:04:23: Und zwei Sachen sind so ein bisschen aufgekommen.
00:04:26: Die eine ist unsere Unlearn-Business Journey, unsere Reise, unsere gemeinsame Reise und sowas wie Produkte oder Dinge die wir rausgeben.
00:04:35: Das ist eigentlich zwei unterschiedliche Dinge sind.
00:04:38: Dass wir aber gesagt haben es ist eigentlich so interessant.
00:04:41: also unsere Reisen dorthin ist eigentlich fast das Interessanteste im Unlearning Kontext.
00:04:49: Diese Konversationen gehen für mich eher... Der Titel, der für mich gerade dasteht ist Another Business Journey.
00:04:56: Also es ist eine Reise oder die Reise, die wir teilen und ich fand's voll interessant und vielleicht können wir da gleich einsteigen... Ich hab dich gefragt ob du Lust hast auf diese Konversationen?
00:05:08: Und dann hast du gesagt okay das kann ich dir nicht mehr Sprachnachricht schicken sondern ich muss kurz mit dir telefonieren und das was du gesagt hast und ich würde jetzt einfach mal so zitieren und du sagst ob das so stimmt oder nicht.
00:05:22: Ich will mich gerade gar nicht in der Lage, positiv oder inspiriert über Anlearning zu sprechen.
00:05:28: Das ist ein Problem für mich.
00:05:29: Deswegen kann ich gar nicht Ja- oder Nein sagen zu dieser Konversation.
00:05:33: Fühlt sich irgendwie total unsicher an und ich finde es voll interessant weil... ...ich kann das krass nachvollziehen?
00:05:44: Und dann habe ich in mir und darüber würde ich gerne mit dir sprechen so zwei Herzen.
00:05:50: einmal genau darum geht's im Anleaning.
00:05:53: Wir wissen es nicht.
00:05:54: Wir sind nicht immer inspiriert, wir sind super frustriert eigentlich eher gerade!
00:05:59: Wann fangen wir mit Leuten den Anleutern-Journey zu teilen?
00:06:03: Worum's ja eigentlich geht im Anleuning die Journey nicht das Ergebnis.
00:06:08: wenn wir eine perfekte Lösung haben?
00:06:10: Okay dann können wir jetzt bleiben lassen und ich finde es interessant.
00:06:14: ich selbst komme aus der Kommunikation außer aus Markenkommunikation und ich finde es wohl interessant, weil das Narrativ dahinter ist.
00:06:21: natürlich wir haben ein Problem.
00:06:24: Wir verstehen dieses Problem und bieten eine Lösung dafür an.
00:06:31: Und ich weiß nicht was Anlearning genau ist aber das ist es nicht!
00:06:35: Es kann's nicht sein, weil wir wollen ja etwas verlernen.
00:06:37: Wir wissen ja noch nicht mal genau was wir verlernen wollen und vielleicht kannst du dazu einfach gleich mal deine Perspektive teilen finde ich es, glaube ich wert als allererstes drüber zu sprechen.
00:06:51: Sehr!
00:06:52: Ich find's, dass mir gerade direkt die Frage kam ist was ist denn eigentlich das Problem, das wir lösen wollen?
00:06:58: Also bevor wir überhaupt über eine Lösung sprechen, was ist dann eigentlich das problem?
00:07:02: und so aus dem Stegreif fällt es mir total schwer das zu benennen und ich glaube, dass sich da direkt diese Frage gar nicht weiter verfolgen möchte Weil das eine Denkweise ist von Lösungen und Problemen, deren Logik wir gar nicht anwenden können auf das was wir machen.
00:07:21: Genau!
00:07:23: Schon das erste, da haben wir schon das erste Problem.
00:07:31: Und das haben wir in letzter Zeit ja auch immer wieder, haben wir darüber gesprochen so dass es, dass wir auch gar nicht... Es geht gar nicht darum einen Ja ich nenne, ich bleib jetzt mal bei dem Lösungsbegriff weil als Ermangelung an Alternativen.
00:07:53: Es kann nicht das Ziel dann eine Lösung anzubieten, sondern eher die Tools und Ideen zu bekommen für ein anderes... Eine andere Handhabung mit Dingen.
00:08:07: Also dass ich sagen wir in Situation XY nicht eine vorgefägte Lösung parat bekomme, sondern in dem Moment weiß, ah!
00:08:18: Ich kann mich so und so verhalten.
00:08:22: um dann in dem Moment für mich einen Weg zu entscheiden oder eine Umgangsform damit zu finden.
00:08:29: Und das kann nie eine vorgefertigte Lösung sein.
00:08:34: und ich würde auch sagen, dass ist eigentlich für mich das was Anlearning vielleicht im weitesten Sinne umfasst, das Problem nicht zu kennen und nicht nach einer Lösung zu suchen weil das was ganz sicher ist wir werden Probleme begegnen und diese Probleme sind so differenziert, dass wir jetzt auch noch gar nicht wissen was können die sein.
00:09:00: Also wenn man nur mal Corona nimmt niemand hätte wissen können das wir irgendwann mit einem Virus uns auseinandersetzen müssen der in alle Bereiche unseres Lebens eine Auswirkungen haben wird.
00:09:12: wie soll ich da im Vorfeld eine Lösung für anbieten?
00:09:16: Und ich glaube auch im Business-Bereich ist genau das gerade der Fall.
00:09:19: In so vielen Unternehmen stehen so viele verschiedene Probleme im Raum und zu sagen, wir haben selbst für zehn verschiedene Probleme.
00:09:34: bieten wir euch jetzt die zehn maßgeschneiderten Lösungen an – ist zu kurz gedacht!
00:09:41: Vor allem können wir uns nur auf Probleme beziehen, die bereits in der Vergangenheit aufgetaucht sind Weil wie sollen wir uns auf zukünftige Probleme beziehen, die wir jetzt noch gar nicht kennen?
00:09:51: Und ich glaube das ist genau dieser Teil auch für mich von Anlearning ganz anders eben mit dem Thema Problemen und Lösungen umzugehen.
00:10:00: Nämlich gar nicht mehr zu fragen was ist denn eigentlich das Problem, dass wir lösen wollen sondern wie können wir generell uns damit ausstatten?
00:10:08: Und ich glaube, jetzt ist in letzter Zeit auch häufigerweise die Worte Future Skills gefallen und das hat für mich ganz viel mit Verinnerlichen zu tun.
00:10:16: Kommen wir sicherlich auch jetzt noch mal im Gespräch drauf.
00:10:18: Auch den Zusammenhang zur Nervensystem und aber dann eben auch ja die nicht und das System so vorzubereiten dass wir für Momente gewappnet sind in denen Jetzt noch nicht sichtbare Probleme auftreten.
00:10:38: Und wie Wege und Mittel dann finden die aus uns heraus, selber uns den zu stellen?
00:10:48: Ich finde es ganz interessant, mir kam gerade das man eigentlich ja nicht mehr bestimmten Problemen begegnet sondern wirklich Situationen begegnet, die so vielschichtig uns so viele Ebenen haben... ...und so viele Krisenebenen!
00:11:03: auch irgendwie haben.
00:11:05: Das ist ja dieses Wort Multikrise und das ist halt einfach nicht ein Problem, sondern es ist eigentlich eine Gesamt-Situation in die wir rasseln so.
00:11:14: Im Corona da kam mir irgendwie auch so'n... Es ist ja wie so ne... Nicht ne Wand wo man rein rennt aber so eine plötzliche Situation wo man dann drin ist Und ich hab irgendwie das Gefühl da sind gerade mehrere Dinge wie zum Beispiel auch KI is ja auch sowas Da rasselten wir grade rein Da kommen wir nicht drum rund, da rasseln wir einfach rein oder auch einfach in wirtschaftliche Krisenthemen.
00:11:41: Und dann ist es so eine gesamte Situation mit der wir umgehen müssen und gucken müssen... Oder gucken müssen?
00:11:47: Müssen wir nicht!
00:11:47: Aber ich glaube was man bei uns halt ganz sieht, dass die Situation ja mit Menschen immer etwas... Also diese Art der Krisensituationen, die so vielschichtig sind, ja immer was mit uns machen als Menschen.
00:12:04: Was mache ich denn damit, was diese Situation mit mir macht?
00:12:09: Und das Krasse ist ja – und da gehört es mich auch voll zu Anlearning dazu.
00:12:14: Es gibt eine Situation und die macht ja mit jedem Individuum etwas ganz anderes!
00:12:22: Deswegen kann es dafür gar nicht die eine Lösung geben.
00:12:27: Ich glaube aber, dass es so tief in uns und in unseren sozialen Strukturen verankert dieser Wunsch nach dieser einheitlichen Lösung One Fits All und ich kann mir auch vorstellen, dass das in ganz kleinen Strukturen die sehr... Ich nenne es jetzt mal undiverse sind.
00:12:50: Und ich glaube da denkt man oft so klassisch zurück an so einen Dorf früher.
00:12:54: Da hast du die klassischen bekannten Rollen und da kann man versuchen so ein System aufzubauen, das für alle irgendwie funktioniert.
00:13:02: aber durch diese Komplexität, die du ja gerade auch beschrieben hast.
00:13:08: Vor der wir gerade stehen sehen wir ja immer und immer wieder das One Fits All niemals funktionieren kann und immer die gleichen Menschen begünstigt.
00:13:19: im Zweifelsfall was eben... Und das ist glaube ich das Fatale in jetzigen Moment funktioniert.
00:13:26: aber wir alle auch sehen wo's drauf hinausläuft also auf den Die Verknappung von Ressourcen an jeglicher Frontjahr, also seins physische Ressursen aber ja auch Ressoursen in jedem einzelnen von
00:13:39: uns.
00:13:41: Bei manchen Leuten auf die eine Art und bei manchen auf die andere Art.
00:13:45: Ich glaube das hängt auch wieder davon ab wie privilegiert man ist.
00:13:47: Aber ich glaube selbst Menschen mit wie wir jetzt klassisch als super privilegiat bezeichnen würden ... sind ja unter den, also die von denen werden ja auch ex-orbitante Ressourcen abverlangt... ...die ihn nicht gut tun zum Beispiel.
00:14:02: Und
00:14:03: was meinst du damit genau?
00:14:05: Naja und sowas wie zb dann eine bestimmte Bildentsprechen zu müssen oder... ...achtzig Stunden in der Woche vermeintlich zu arbeiten und erreichbar zu sein oder... Ja keine Ahnung.
00:14:20: ich kann mir nur vorstellen dass es da eben auch Herausforderungen gibt.
00:14:24: Wenn ich, wenn man jetzt sagt so okay ist das System ist glaube ich für fast niemanden ein gutes und gesundes System.
00:14:34: Also da wollte ich einmal nur kurz in die Richtung gehen.
00:14:36: Ich glaube dass es für den Großteil der Menschheit eher auf der anderen Seite ist von überarbeiten uns wir haben zu wenig Geld viele Menschen die halt wirklich essenziell am Existenzminimum leben keine Ressourcen für menschliche Beziehungen wirklich gesund aufzubauen, etc.
00:14:58: Aber ich glaube sogar die, die im ersten Moment davon benefiten, tun es eigentlich nicht.
00:15:08: und wo bin ich abgebogen?
00:15:14: Ich würde gerne kurz zu einer Sache zurückgehen, die du gesagt hast.
00:15:18: So ein kleines Dorf kann es funktionieren, bestimmte Strukturen aufzubauern, die für alle funktionieren.
00:15:25: Ich finde das ganz interessant.
00:15:26: wenn man jetzt das andere Business Lab, was wir ja gemacht haben.
00:15:30: Wir haben eigentlich einen Dorf aufgebaut sind gerade elf Personen hinterher.
00:15:35: aber jetzt wenn ich das Bild UBL als Dorf mit elf Personen mal betrachte dann kann man auch sagen für diese kleine Gruppe funktionieren nicht One Fits All Regeln Das ist ja das Kasse.
00:15:56: Also, das ist ja glaube ich auch der Forschungsraum wo wir gesagt haben so okay gibt es eine Unternehmensstruktur?
00:16:03: Eine Business-Struktur die wir schaffen können Die für alle passt.
00:16:10: und also wenn wir ehrlich sind dann nein Es gibt keine unternehmend Struktur die für alle passen weil die individuellen würde ich jetzt behaupten, eine relativ diverse Gruppe.
00:16:28: Es sind einfach so viele unterschiedliche Lebensrealitäten, es sind so viele Unterschiedliche Bedürfnisse bedarfe...
00:16:37: Und ich glaube genau das ist das Problem dass wir dann wenn wir uns das schon angucken okay sagen wir mal wir sind jetzt eben ein Unternehmen eine Gemeinschaft die im Unternehmensbereich tätig sein will von elf Leuten was ja wirklich nicht viel ist wenn du dir Unternehmer tun beantragt ist.
00:16:55: Und wir sind da schon mit der Komplexität und Individualität oftmals massiv überfordert, dann kann ich das komplett verstehen dass Menschen die vor allem in einem unternehmerischen Kontext sind und wir haben wir begegneten den Menschen ja auch in unseren Workshops oder so immer mal wieder die sagen so boah ich weiß aber gar nicht wo ich anfangen soll weil ich ja in bestimmten Strukturen drin stecke.
00:17:19: und wie soll ich denn jetzt auf einmal alle Personen mit einbeziehen plus wirtschaftlich bleiben an dem Punkt auch noch.
00:17:27: Und da kann ich das total verstehen, dass zu der Komplexität die aus dem Außen kommt in der wir alle eben stecken wo wir gerade schon kurz drüber gesprochen haben zusätzlich dann der Gedanke an ja lass es uns doch anders machen nochmal mehr Komplexkeit ja dazu fügt und
00:17:51: Ich
00:17:51: kann das komplett verstehen, dass es im ersten Moment auch überfordernd und unattraktiv erscheint.
00:17:59: Und vielleicht sogar auch im Erleben unattraktiv manchmal ist, weil es einfach noch ein On-top-Thema ist zusätzlich zu den Themen die wir ja eh schon alle haben was Anstrengendes.
00:18:20: Ich glaube ich will einen Paradox gerne aufmachen Ein Widerspruch der voll wichtig ist, transparent zu machen und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wie ich damit im Unlearning umgehen soll.
00:18:34: Und was ich ja auch interessant finde für die Kommunikation, ehrlich gesagt von Unlearning weil... Ich glaube wenn wir wirklich menschenzentriert arbeiten und dafür ja auch Strukturen aufgeben müssen Wenn wir komplett menschencentriert Arbeiten wollen und wir können nachher vielleicht noch mal gucken Was is eigentlich Menschenzentrierte?
00:19:04: Und
00:19:06: dann funktioniert Wirtschaftlichkeit ja wirklich auch, meiner Meinung nach nicht mehr.
00:19:12: Also und das sind natürlich zwei Extreme.
00:19:14: Das eine ist wirtschaftliche Funktionalität im kapitalistischen System.
00:19:19: Unser kapitalismus System ist einfach nie dafür aufgebaut worden dass es menschliche Ressourcen schützt also Es ist einfach dafür auf gebaut Also sowohl Ressourcen der Erde, als auch Ressursen von Menschen zu benutzen um wirtschaftliches Wachstum zu machen.
00:19:40: Das heißt dieses Paradox aufzumachen Wir wollen menschenzentriert arbeiten in einem kapitalistischem System ist eigentlich ein Widerspruch in sich und gleichzeitig Und das ist auch so frustrierend ich würde auch fast sagen dass es der Punkt wo ich zurückkommen möchte was du Was du da gesagt hast, ich bin irgendwie gerade gar nicht in der Lage positiv und inspirierend über Anleuning zu sprechen.
00:20:07: Weil das ja auch der Frust ist von uns zu wissen dass eigentlich ehrliches menschenzentriertes Arbeiten und kapitalistisch wirtschaftlich Wachstums nicht funktioniert?
00:20:21: Und
00:20:22: wie verkaufe ich denn dann attraktiv Anleuning?
00:20:24: also warum anleunen wir gerade?
00:20:27: und da finde ich so interessant Und da kommen wir vielleicht jetzt wieder kurz zum Anfang zurück.
00:20:36: Wie gehen wir mit der Situation gerade um, dass wir frustriert sind?
00:20:40: Dass wir hoffnungslos auch, glaube ich, sind?
00:20:43: Das Wort ist aufgefallen bei dir!
00:20:45: Damit kann ich mich total identifizieren.
00:20:46: so was warum machen wir mit Scheiß eigentlich?
00:20:51: und irgendwie... Ich glaube das ist auch etwas was du gesagt hast.
00:20:56: es so dieses und es nicht zu machen kommt auch nicht in Frage.
00:21:01: Und ich glaube, da sind wir eigentlich an dem Punkt wo wir mit Unlearnings sind zu sagen Wir kommen in eine Situation In der wie gerade sind diese zwei Widersprüche in sich zu sehen uns super frustriert damit zu fühlen ist total hoffnungslos zu führen.
00:21:17: aber nicht drum herumzukommen ist trotzdem zu
00:21:19: machen.
00:21:21: und dann hast du was gesagt.
00:21:26: welche Tools brauchen wir denn um mit Situationen in die wir reinschlittern die uns frustrieren, die ja doof sind.
00:21:37: Wie können wir da mit neu umgehen?
00:21:39: Und ich glaube das ist... Ich glaube wenn ich so kurz jetzt drüber nachdenke dann würde ich das als einen Kern von Unlearning.
00:21:47: Da ist Frust einfach vorprogrammiert.
00:21:52: Es ist ja das was du auch sagst.
00:21:54: Du siehst ja
00:21:55: dass ihr da immer noch darüber lachen könnt!
00:21:57: Ja
00:21:57: also es ist ja eigentlich auch total unattraktiv die ganze Sache.
00:22:02: Also warum machen wir trotzdem weiter?
00:22:03: Kannst du mir eine Antwort darauf geben, Marina?
00:22:07: Ich finde das ja ganz schön.
00:22:08: In mir entstehen ja ganz schnell Bilder wenn ich denke und es sind gerade ein paar Stichworte bei dir gefallen unter anderem das Thema Wachstum.
00:22:21: Und Du hast grad gesagt so ein Thema das Wachs-Tum was auf oder eine Wirtschaftlichkeit die aus wachstums ausgelegt ist.
00:22:34: Ich bin keine Wirtschaftsexpertin, aber ich würde behaupten, dass das Bild, was viele Menschen zeichnen würden eine immer aufsteigende Linie wäre.
00:22:46: Und bei Wachstum musste ich direkt an ... Aber wir alle wachsen doch!
00:22:51: Unser ganzes Leben wachsen wir doch.
00:22:53: Also Wachsum ist ja ein unendlicher Prozess wenn man jetzt auch mal die Erde betrachtet und da musste ich wieder an Zirkularität denken.
00:23:05: Ich finde es ganz interessant, weil ich glaube dass diese Phase von Boa alles geht dem Bach runter gefühlt und wir sterben supernatürlich ist.
00:23:19: Und wir sie gar nicht gewohnt sind.
00:23:21: Und auch wenn ich jetzt darüber nachdenke wie auch mal so zurückgucken auf die letzten Jahre Wir waren an den Punkt schon häufiger wo wir dachten Boa Jetzt ist vorbei, jetzt machen wir das nicht weiter.
00:23:35: Jetzt fällt alles auseinander.
00:23:36: die Person hat das da ist es Wir haben kein Geld Du
00:23:40: meinst
00:23:43: UBL.
00:23:43: Und auf einmal er blüht wieder
00:23:46: was Irgendwo
00:23:47: ist da auf einmal wieder etwas was spriest Was uns zusammenkommen lässt.
00:23:52: und ich glaube wirklich wenn man sich das als Jahreszeiten sage ich jetzt mal irgendwie stupide vorstellt Wollen wir immer den Frühling und den Sommer.
00:24:04: Wir wollen ewigen Sommer und der muss noch schöner werden.
00:24:08: Und wenn aber dann der Herbst kommt, wo alles irgendwie so ein bisschen in Rückzug ist... ...und die Blätter anfangen zu fallen und nennt sie ihre Höhle verkriecht, wo sie dann auch niemanden sehen will?
00:24:18: Die kriegt
00:24:19: irgendwann wieder raus!
00:24:20: Aber dieser Moment von Sofak jetzt fällt da alles zusammen.
00:24:25: Jetzt ist die Person weg.
00:24:27: Was bleibt uns denn noch?
00:24:29: Dieser Moment fühlt sich final an Und ich glaube, das ist echt eine Erkenntnis aus dem Rückblick.
00:24:38: Wo ich sagen kann, warte mal!
00:24:40: It's gonna change.
00:24:41: und da finde ich auch ein schöner Moment zu merken Veränderung und Wandel und Transformation ist nicht unbedingt immer etwas Schlechtes sondern... Da kann ich mich darauf verlassen.
00:24:55: es wird sich auch wieder zu was Schöneren oder etwas Angenehmeren.
00:24:59: vielleicht ist es dass weil Ich glaube Es Kann Auch Eine Schönheit Haben bewusst Pause zu machen, mich bewusst zurückzuziehen.
00:25:08: Und da kommt dann natürlich aber eben klar wieder der Clash mit der Wirtschaftlichkeit weil Wirtschaftlichkeit ist auf Es muss Wir müssen über den ganzen Zirkel hinversorgt sein.
00:25:19: und lustigerweise muss ich gerade an so Eisdielen denken.
00:25:21: früher gab es doch immer diese klassischen Eisdienen im Ort die Im Sommer eine Eisdiele waren und im Winter sind sie Familien nach Italien gefahren und haben dann da gelebt, die haben ihr ganzes Einkommen im Sommer eingenommen.
00:25:33: Und da denke ich mir so irgendwie funktioniert die Wirtschaftlichkeit ja vielleicht auch?
00:25:38: Im Winter das Geschäft untervermietet an anderes...
00:25:44: Lebkuchen sind doch immer drin!
00:25:47: Das ist vielleicht auch irgendwie im Kleinen sowas.
00:25:49: aber am Ende ist glaube ich das klassische wirtschaftliche System es muss mehr erwirtschaftet werden und es darf keine Pause geben, zumindest keine lange Pause.
00:26:06: Ja ich glaube tatsächlich ich habe auch gerade in dem Bild was du aufgemacht hast diese der ewige Sommer- und der Winter- und das Pausen machen und zurückziehen und das ist ja etwas was wir im Online Business Lab in diesem Forschungsraum halt erlaubt haben und man sieht aber einfach geht auf die Wirtschaftlichkeit also dass der Widerspruch oder das Paradox ja Menschen zentriert und wo bleibt dann die Wirtschaftlichkeit?
00:26:39: Und ich glaube, wie du auch gesagt hast Unternehmen sind einfach genau darauf nicht ausgelegt diesen Winter zu zelebrieren.
00:26:48: Oder allgemein auch zwischendrin kurze Winter der Mitarbeitenden.
00:26:54: Wir sind einfach sehr lange Zeit über diesen regenerativen Winter von Menschen Wir sind ein zyklisches System hinweggegangen und man sieht glaube ich jetzt, dass dem menschlichen System fehlt in den wirtschaftlichen oder in den Unternehmensstrukturen.
00:27:21: Und das macht sich in den einen mehr- und weniger bemerkbaren.
00:27:26: Ich glaube es ist genau auch der Punkt wo du davor gesagt hast, vielleicht sprechen wir später darüber noch was menschenzentriertes Arbeiten bedeutet.
00:27:33: Genau diese Ganzheitlichkeit von Wir als menschliche Systeme und unser System, als natürliches System also unser Weltsystem ist nicht ganz wenn wir Ruhezeiten und Regeneration nicht mit betrachten.
00:27:55: Unser wirtschaftliches System sieht Zeit die ich mit Produktivität füllen kann.
00:28:03: Natürlich geht das bis zu einen gewissen Punkt, da immer mehr Produktivität und Wirtschaftlichkeit reinzudrücken in diesen gesamten Zirkel den ich sehe.
00:28:13: Und was aber dann passiert ist ja etwas, was wir jetzt ganz viel sehen nämlich dass dieses Immermehr fehlen auch von Regeneration und eben auch diesen natürlichen Sterbeprozessen.
00:28:30: Das führt halt dann dazu, dass Leute reihenweise umfallen und ausbrennen?
00:28:37: Ich finde es ganz interessant.
00:28:38: Ich habe schon auch das Gefühl wenn ich so jetzt mal auf aus einer Metaperspektive oder aus einer Vogelperspektive auf die Welt gucke dann ist es ein Sterbeprozesse der auch gerade irgendwie auf vielen Ebenen passiert und Transformationsprozess einen Winter.
00:28:53: und ja ich würde sagen es ist ein Sterbe- und Transformierungsprozess und ich find's ganz interessant weil er hat vielleicht Faktisch auf so einer großen Ebene nicht stattgefunden, aber ich letztendlich in der Freundin gesprochen die auch irgendwie super frustriert mit Job etc.
00:29:09: Ich habe gar nicht mehr so eine negative Sicht auf diese Zusammenbrüche wie jetzt.
00:29:19: auch bei uns im UBL können wir nachher vielleicht noch zurückkommen Aber ich glaube die Details sind es auch gar nicht so wichtig Auf diese Zusammen Brüche Weil ich glaube eben, wie du gesagt hast daraus entsteht was Gutes.
00:29:30: und dann meinte sie auch so.
00:29:31: Ah ja krass wenn nicht drüber nachdenke immer wenn Ich zusammengebrochen bin ist danach etwas viel besseres entstanden.
00:29:39: Und ich glaube wenn wir auf das individuum gucken und unsere gesellschaft ist ja nichts anderes als ein Ein Ein Zusammenfügen aus Individuum und ich glaube als individium kann sich fast jede person damit identifizieren zu sagen Aus einem Individuellen Crash ist irgendwie danach vielleicht etwas Besseres oder ich würde es nicht auf jeden Titel betiteln, aber ich glaube viele Menschen können sich vielleicht damit identifizieren das was Neues entsteht.
00:30:09: Was man vorher auch nicht wusste und wir sind halt gerade mitten drinnen der fühlt sich halt nie gut an.
00:30:17: Und was man glaube ich wirklich nicht in der aus der Perspektive missachten darf dass das Leid, was es braucht bis der Zusammenbruch entsteht.
00:30:30: Bei genau den Menschen entsteht die ... Das System jetzt schon benachteiligt und das ist halt was wo.
00:30:38: ich bin da total bei.
00:30:40: Ich seh's auch so Es muss erst schlimmer werden bevor sich was ändert.
00:30:46: Und?
00:30:48: Ich möchte trotzdem schauen wie können wir das schlimmer werde bestmöglich für Menschen gestalten, die jetzt schon massiv leiden.
00:30:58: Also wir reden ja seit... also ich mein geh mal zurück zu der ganzen Klimabewegung
00:31:04: etc.,
00:31:04: also dieses Thema schlimmer werden da reden wir ja jetzt schon seit weiß ich nicht acht Jahren oder so drüber und wehren wir darüber reden wird es parallel schon schlimmer.
00:31:16: das sehen wir ja sogar dass sich jetzt auch selbst wir sind da ja von betroffenen wir sind sicherlich nicht die als erstes davon individuell
00:31:26: eine
00:31:29: Auswirkung auf unser Leben spüren und das finde ich halt in der... Ich bin da sofort bei, wenn irgendwie erstmal Elon Musk's Businesse zusammenbrechen müssen bevor irgendwas Neues entstehen kann.
00:31:45: Aber alle Leute, die da arbeiten und vorher noch ausgebeutet werden im Zusammenbruch mitgerissen werden
00:31:52: etc.,
00:31:52: also wenn man das mal sich anguckt ist es schon ein ganz schön harter Preis.
00:32:07: Ich glaube ich würde gerne abbiegen von dieser Weltebene woanders hin.
00:32:15: Ich weiß aber gar nicht genau wohin weil ich glaube dass auch was uns häufig passiert Wenn wir sprechen über Unlearning, wir plötzlich all die vielen Problemen, Themen, Schichten und Ebenen.
00:32:41: Davon gibt es Hunderttausende und in diesen Hundert Tausenden gibt's hunderttause Probleme.
00:32:50: Das
00:32:55: ist ganz lähmend!
00:32:56: Ja und das ist superlähmender.
00:32:59: Und ja auch gleichzeitig sind wir ja auch im unserem Raum Anlören Business Lab oder auch als Individuum nicht verschont von den Auswirkungen dieser Probleme.
00:33:13: Und auch die sind ja schon groß genug und ich glaube, da sind wir auch wieder bei dem Anfang zu sagen Ich fühle mich gerade gar nicht in der Lage positiv oder inspirierend zu sprechen oder über Anlörn zu sprechen.
00:33:33: Warum machen das trotzdem?
00:33:36: Oder warum lohnt es sich trotzdem, das zu machen?
00:33:38: Ich weiß nicht.
00:33:42: Wollen die überhaupt irgendjemanden inspirieren, das
00:33:44: zumachen?".
00:33:58: Tatsächlich eine Frage, die mir in letzter Zeit auch häufiger mal gekommen ist, diese Frage
00:34:07: mich
00:34:07: mir selbst zuzuwenden und mich zu verändern und mich diesen Themen auch damit zu öffnen und mich mit denen zu beschäftigen hat mich das glücklicher gemacht?
00:34:25: Und auch wirklich die Frage, wenn eigentlich in mir habe ich die tiefe Überzeugung so es ist was anderes möglich und gleichzeitig aber so würde ich jemandem anderen empfehlen das auch zu machen.
00:34:38: I don't know!
00:34:40: Ich hab da für mich ja immer so ein Bild, dass sich, wenn ich wirklich an Learning durchziehen will, in den verschiedensten Ebenen meines Lebens fühlt sich immer an wie gegen den Strom schwimmen.
00:34:57: Und ich habe das Gefühl, in den letzten so zwei Jahren ist der Strom, der im Außen herrscht.
00:35:02: Also in den Momenten, in denen ich individuell mit dem klassischen System in Berührung komme.
00:35:12: Das heißt eben nicht in unseren Kreisen bin oder auch in den erweiterten Kreisen von Menschen die ja auch eine ähnliche Weltsicht haben dann reißt der Strom immer mehr an ihr.
00:35:31: Ich merke das im Kleinen, ich merke es im Großen.
00:35:34: In dem ich meinen Verhalten wieder ändere.
00:35:39: zu älteren Verhaltensweisen.
00:35:42: Kannst du ein Beispiel geben?
00:35:45: Also ich war mal zum Beispiel richtig guter drin sehr wenig Plastik zu konsumieren und habe alle zwei Monate meine gelbe Tonne runtergebracht ungefähr so... Ich würde sagen, mittlerweile bin ich an einem Schnitt von so alle zwei Wochen.
00:36:07: Und ich verurteile mich da selber teilweise halt auch für, dass ich ... Boah!
00:36:11: Ich war aber doch schon mal woanders.
00:36:12: Warum ist es denn so schwer?
00:36:15: Das hat halt voll viele Faktoren.
00:36:16: Also das ist über eine finanzielle Sache.
00:36:20: Mir ging's einfach finanziell besser.
00:36:23: Ich konnte mehr Zeit darauf aufwenden zum irgendwie... Unverpackladen zu fahren, der vier Kilometer entfernt ist anstatt zum Netto zu gehen.
00:36:33: Der irgendwie kurz bei mir ums Eck ist oder aber auch eben in Biomarkt zu gehen anstatte zum netto oder zum vielleicht auch noch Edeka oder Rewe zu gehen und da merke ich so wie das sich anfühlt als ob ich es einknicke.
00:36:50: Es ist interessant.
00:36:51: hast du dafür vielleicht auch ein Arbeitsbeispiel wo man zurückfällt in Altenmuster aus denen man eigentlich schon raus war, weil ich glaube nämlich das ist was auch Teil des Anlearnings ist.
00:37:07: Ist nicht immer perfekt anders zu machen oder neu zu machen sondern zurückzufallen in alte Muster.
00:37:17: Ich versuche gerade da auch Beispiele zu finden Weil ich glaube, dass es wertvoll ist das in der Arbeitskontext auch zu übersetzen.
00:37:24: Weil ich glaub dieses Plastik-Ding kann ich wohl nachvollziehen?
00:37:27: Ich hab das mit Einkaufen... mich stresst ein... also Klamotten einkaufen immer nachhaltig.
00:37:33: Ich geh eh nicht viel einkauen.
00:37:35: Ich
00:37:35: hab den Nerven nicht dafür!
00:37:37: Ja und ... ja.
00:37:43: Ich glaube wir hatten in letzter Zeit auch schon häufiger mal die Momente wo wir auch gesagt haben so boah es eigentlich tut uns Total gut, wenn wir bewusst entscheiden.
00:37:56: Boah lass uns doch lieber was nach dem klassischen Weg machen als alles anlernen zu wollen.
00:38:02: und ein Beispiel, das mir dabei gerade komme ich jetzt schon bisschen her Wir haben ja vor in Ende XXIII diese Assembly-Veranstaltung gemacht im Berlin Und ich habe mit Irmela das Eventmanagement gemacht also die Location Recherche etc.
00:38:19: Und wir waren beide so voll euphorisch.
00:38:21: Wir haben beide viele Jahre ja in der Eventbranche gearbeitet, mit sehr klassischen Unternehmen und waren beide geil.
00:38:30: Lass doch mal auch das Thema Event-Menschenzentrierter, fairer, nachhaltiger etc.
00:38:36: angehen und sind da ehrlicherweise relativ schnell an unsere Grenzen gelangt weil es natürlich auch limitierte Ressourcen gibt sei es Budget aber auch individuell unsere Zeit und unsere Kapazität, weil das ist genau das Ding was wir glaube ich oft und du hast ganz am Anfang gesagt.
00:38:59: Unsere Journey und unsere Produkte.
00:39:02: Und gleichzeitig kann man das ja oft gar nicht so voneinander trennen.
00:39:08: und diesen Problem oder diesem Kommentar bin ich schon in Workshops begegnet dass Leute sagen Ja!
00:39:14: Aber ihr könnt euch damit auseinandersetzen intern Dinge anders zu machen und das ist ja sozusagen eure Arbeit.
00:39:22: Aber wir haben ein ganz anderes Produkt oder ein ganz andres Themenfeld, wo wir sind dieses uns mit damit zu beschäftigen.
00:39:29: wie können wir Dinge anders machen?
00:39:32: Uns anders verhalten andere interne Strukturen haben da haben wir gar keinen Raum für.
00:39:38: und das war auch was dass wir in dem Kontext halt gemerkt haben dass es geht nicht nur darum das Daily Business zu machen,
00:39:45: d.h.,
00:39:45: ein Event zu planen, sondern gleichzeitig eigentlich auch noch komplett
00:39:49: ein
00:39:50: zweites Unternehmen zu führen nämlich wie kann ich das aber auf eine ganz andere Art und Weise zu machen?
00:39:57: Und das ist ja was.
00:39:58: wo wir keine Blaupause vorhaben D.h.
00:40:01: einen Event zuplanen da habe ich eine Blau Pause für paar Exzellents und selbst das ist dann schon so kalkuliert dass in der Zeit mit dem Geld passieren kann, was ich zur Verfügung habe.
00:40:15: Wenn ich das jetzt aber umgestalten will ist es ja noch mal eine komplette Add-on Zeit-, Geld-, Kapazitätenfrage weil das kommt ja noch dazu mit der Grundlage keine Blaupause zu haben.
00:40:33: also Try und Error!
00:40:35: Und wir wissen alle dass Lernen ist etwas
00:40:39: was
00:40:40: eigentlich darauf beruht Fehler zu machen nicht effektiv zu sein, Sachen auszuprobieren, mehrere Wege zu gehen mehrfache Anläufe zu nehmen.
00:40:51: Und dafür fehlen die Kapazitäten komplett.
00:40:55: und ich glaube das war echt so ein Moment wo wir uns dann mal bewusst hingesetzt haben gesagt so warte mal it would be nice.
00:41:05: aber wir entscheiden es jetzt ganz bewusst in dem und dem und den und dem moment den klassischen Weg zu gehen den wir kennen gucken aber wo können wir im kleinen Momente finden, eben doch vielleicht was minimal anders zu machen.
00:41:27: And that's the best we can do auch mit dem Blick auf wirklich unsere eigenen Ressourcen.
00:41:34: Ich glaube wenn ich diesen Aspekt rausnehme dann ist es voll der wichtige Teil von Unlearning auch.
00:41:41: Zu sagen ich entscheide bewusst Also ich sehe was, wo ich gerne etwas anlernen möchte.
00:41:48: Aber entscheide in dem Moment bewusst die Zeit, Ressourcengeld ist nicht da um das zu machen im Großen das zumachen und jetzt so ein Event hat ja voll viele Ebenen und voll viele Strukturen der es jetzt im Ganzen zu verlernen ist ja so schwierig.
00:42:04: also es geht ja nicht Und gleichzeitig halt im Kleinen zu gucken und da würde ich gerne auch hinschauen Was können so kleine Sachen sein?
00:42:13: was man anlernen kann, anstatt immer die ganzen Sachen zu verlieren.
00:42:16: Weil wir an dieses Thema ja selber auch immer wieder gelangen.
00:42:24: Das finde ich voll den interessanten Aspekt wenn etwas von außen quasi kalkuliert ist in einer bestimmten Zeitrange und einem bestimmten Kosten-Ressourcenfaktor sehen wir ja auch am Buch.
00:42:35: gerade also so wo wir ja einfach gesagt haben okay es war dann das waren Rahmen festgelegt und wir mussten diesen Rahmen erweitern mit einer neuen Deadline für dieses Buch.
00:42:46: Weil da einfach auch ein riesengroßer Anlearning-Prozess, wie schreibt man eigentlich zu elf selbst organisierten Buch?
00:42:54: Und deswegen dazu sagen so hey ja wenn wir anlernen wollen vor allem in großen Themen dann brauchen wieder für Ressourcen vor einem Zeit.
00:43:06: und ich frage mich aber halt jetzt gerade Ja wir haben das exzessiv gemacht weil es natürlich unser Job ist weil wir uns dafür Zeit geschaffen haben.
00:43:16: Jeder für sich auch, ganz individuell.
00:43:19: und ich frage mich aber tatsächlich – und das frage ich mich jetzt schon lange, da gibt es nicht eine Antwort darauf – wie kann Unlearning in wirklich kleinen Stadt finden?
00:43:29: Und was ist Unlearning eigentlich im Kleinen anstatt immer die großen Strukturen anzugucken?
00:43:36: Immer der Kapitalismus!
00:43:39: Das Patriarchat dass Menschen zentrierte arbeiten, können wir vielleicht für den Abschluss unserer Konversation ohne da jetzt eine finale Antwort haben.
00:43:49: Aber was mal sammeln?
00:43:52: Was sind für uns wertvolle kleine Unlearning-Themen, Tools, Momente die wertvoll sind und sich es lohnt zu integrieren?
00:44:06: warum wir auch weiter machen so Zum Abschluss noch mal hingehen.
00:44:21: Ich glaube so die erste Antwort, die mir kommt und die eine sehr häufige ist, die ultra frustrierend ist weil sie sich anfühlt wie das reicht doch bei Weitem nicht ist die des bewusstwerbens.
00:44:41: also wir haben gerade darüber gesprochen dieser moment von ich könnte voll viel verändern dann nicht eben weiter zu rennen und es versuchen, zu verändern oder im Automatismus direkt wieder in die alten Verhaltensweisen zukommen sondern diesen Moment wahrzunehmen.
00:44:59: Und vielleicht eine Entscheidungsmöglichkeit zu haben.
00:45:03: wie gehe ich jetzt weiter?
00:45:07: Oder auch bewusst einfach zu sagen so boah das funktioniert nicht und Ich mache weiter mit was wo ich eigentlich weiß dass es nicht so gut funktioniert.
00:45:18: Also ich glaube wirklich ein Teil meiner Antwort ist dieses Okay, warum lohnt es sich?
00:45:25: Es trotzdem zu machen ist glaube ich dieses Bewusstsein und das bringt auch schon Veränderungs- immer Veränderung ins System würde ich behaupten.
00:45:40: Und was mir direkt noch einfiel ist der Umgang miteinander.
00:45:49: Ich habe gestern aufgrund dieses Reals mit I cannot be bothered um Unterhalte mit jemandem geführt Und ich kenne das Buch nicht und weiß nicht, worum es geht.
00:46:02: Aber die meint, es gibt ein Buch, das heißt Radikale Freundlichkeit.
00:46:07: Irgendwie kam mir da in dem Kontext darauf ... Sie hat es auch nicht gelesen.
00:46:14: Aber dieses... Ich glaube wir tendieren oft dazu erst mal das Schlechteste voneinander zu erwarten Das Risiko zu sehen und jemandem irgendeine böse Absicht zu unterstellen Was passiert, wenn ich das nicht tue?
00:46:33: Sondern erst mal davon ausgehe, dass was Gutes passieren kann.
00:46:44: Und ich glaube, das kann schon viel verändern auch im Kleinen und es klingt jetzt auch wieder total unbefriedigend weil wir, glaub' ich immer so nach dieser... Aber was bedeutet das für mich?
00:46:55: Wie kann ich das anwenden?
00:46:57: Antwort suchen!
00:46:58: Nach dem Tool, was ich nehmen kann damit's irgendwie besser wird.
00:47:03: aber ich merke halt so wenns Wenn ich mich sicher und wohl fühle, dann kann ich Kontexte schaffen in denen andere das auch ein bisschen mehr tun.
00:47:19: Das ist so einen Ripple-Effekt an den ich total glaube!
00:47:26: Wir hatten dieses Thema sowohl im Nervensystem-Tag in dieser Woche als auch immer wieder für mich auf.
00:47:34: Auch im Unlearning-Kontext.
00:47:38: Der erste Schritt ist... sich etwas bewusst zu machen, was da ist.
00:47:43: Und ich glaube im Anlearning oder Anlearn-Business ist es ja auch so.
00:47:46: okay.
00:47:47: wir werden uns Strukturen bewusst wie sie sind wissen dass wir sie ver lernen wollen, wissen aber auch Wie wichtig die einfach für unser System sind und das wir die einfach nicht von heute auf morgen aufgeben können
00:48:02: wie
00:48:03: dieses schöne Anekdote Ich weiß leider nicht, wie der Mensch heißt für dieses Video gemacht haben.
00:48:08: Vielleicht können wir es in den Show notes posten?
00:48:12: Wie ein Sofa auszutauschen!
00:48:13: Wir können unsere Sachen einfach nicht so veraustauschen sondern die sind wichtig und ich glaube wir unterschätzen diesen Schritt von.
00:48:24: wir machen uns etwas bewusst was da ist sowohl strukturell und auch das zu sehen und wirklich zu sehen ah wie wichtig das ist und das anzuerkennen.
00:48:38: Und wir sind es so gewöhnt, immer sofort eine Lösung zu finden.
00:48:42: Da sind wir eigentlich auch wieder beim Anfang unseres Gesprächs.
00:48:45: Ich glaube wenn ich eines mir wünschen würde dass wir fair lernen und lernen dann ist es dieses Problem und Lösungen.
00:48:53: Ich wünsche mir das.
00:48:54: wir lernen Dinge zu sehen wie sie sind und sich einfach nur bewusst machen.
00:49:05: Das hat sowohl mit großen strukturellen Sachen zu tun aber auch mit Dingen Mir bewusst zu machen, wie reagiere ich in mir?
00:49:18: Und was macht diese Situation mit mir und frustriert die mich?
00:49:22: Dann will ich den Frust auch erst mal nicht wegmachen.
00:49:25: Sondern ... Ja, frustrierte mich!
00:49:29: Ich kann es auch nicht wegmachen.
00:49:30: Ich frustriere gerade so viele Sachen.
00:49:32: Ich kann den Früst nicht weg machen.
00:49:34: Ja, ich wäre auch gerne irgendwie entspannter, fände gerne grade alles cooler ist aber halt nicht so.
00:49:43: Ist aber einfach nicht so.
00:49:47: Mir kam gerade noch in den Sinn, dass so das Thema Bewertung da natürlich auch nochmal eine krass große Rolle spielt.
00:49:52: Weil damit struggle ich merke ich immer wieder auch noch total die Bewertungen in so ... Das alte Verhalten ist das schlechte Verhalten.
00:50:01: Das wollen wir überschreiben und das wollen wir gegen ein neues gutes Verhalten sodass es ist glaube ich auch oft das was Menschen abstößt an Unchange und an Hey!
00:50:13: Wir wollen die Welt verändern.
00:50:16: Dass es immer diese Konnotation hat von das, was ihr bisher gemacht habt ist schlecht.
00:50:21: Das muss man alles anders machen und irgendwo stimmt die Aussage natürlich.
00:50:27: Und gleichzeitig finde ich unter diesem Aspekt wie du gesagt hast ganz viele Dinge, die wir machen und die wir gemacht haben einen
00:50:35: Zweck.
00:50:38: Deswegen kann ich sie auf einmal gar nicht mehr als gut oder schlecht betiteln Sondern sie können auch hilfreich sein in gewissen Situationen.
00:50:46: Und da finde ich, wird es interessant so auch wenn jetzt fällt glaube ich noch ein Klischeewort so einen Perspektivwechsel gehen zu können.
00:50:58: Da kommt mir glaube ich, wenn wir von Menschen zentrierten Arbeiten sprechen und was ist menschenzentriertes arbeiten?
00:51:03: dann müssen wir glaube ich auch anerkennen dass alte Glaubenssätze wie mir Ich nenne jetzt nur einen, den wir gerade irgendwie für unser Buch auseinander nehmen.
00:51:13: Harte Arbeit ist gute Arbeit mit dem sich glaube ich viele Menschen identifizieren können.
00:51:17: im Arbeitskontext oder Produktivität ist das höchste Maß aller Dinge Dass diese Dinge wir vielleicht verändern wollen und auch müssen in Zukunft, aber dass das volles wichtige Sicherheitssystem ist.
00:51:30: Diese Glaubensstrukturen weil die einfach so tief verankert sind in unserer Gesellschaft.
00:51:35: Die sind eine Existenz- und Überlebengrundlage für ganz viele Menschen?
00:51:38: Nicht für ganz viel Menschen.
00:51:40: Für uns alle!
00:51:41: Weil es ist was was die Gesellschaft als sicher und richtig betitelt und die Gesellschaft ist rein physiologisch gesehen eines der wichtigsten Sicherheitsfaktoren.
00:51:50: Das heißt Anlearning kann nur stattfinden, indem wir einfach auch anerkennen was unser menschliches System bis hierhin als Sicherheitssysteme sich angeeignet hat.
00:52:01: und da sind wir beim Nervensystem.
00:52:04: Darüber könnten jetzt noch drei Stunden sprechen aber vielleicht setzen wieder eine andere Unterhaltung dran.
00:52:11: Ich glaube wir brauchen einfach nicht ich glaube sondern wenn wir diese Sicherheitsysteme die einfach so tief verankert sind gesellschaftlich sind.
00:52:21: So vielen hundert Jahren, wenn wir die ersetzen wollen brauchen wir auf dem Weg irgendwas was uns Sicherheit gibt.
00:52:27: und diese Tools suchen wir ja gerade alle Und da gibt es schon ein paar Richtungen würde ich sagen aber sie sind auch für jeden individuell total anders.
00:52:41: Da sind wir wieder bei dem Thema.
00:52:43: Es gibt nicht das eine Problem und die eine Lösung dafür sondern dieses Problem, glaube ich, zwingt uns ein bisschen dafür dazu in uns selbst zu gucken.
00:52:55: Was sind diese Sicherheitsfaktoren?
00:52:57: Die anderen Faktoren ersetzen und gleichzeitig ist es halt so wertvoll!
00:53:01: Und das ist, glaube Ich was wenn ich auf das warum mache ich eigentlich an Learning dann mache ich das weil ich mit Menschen zusammen mit euch eine Gemeinschaft bilde wo wir gemeinsam rausfinden ersetzt diese alte Sicherheit.
00:53:23: Und da sind wir halt auch ganz viel immer wieder bei Beziehung
00:53:29: und
00:53:29: die findet einfach in ganz vielen Arbeitskontexten nicht statt, und dann sind wir beim anderen Glaubenssatz den der gerade wir analysieren für dieses Buch an der Leadership.
00:53:43: professionelle Distanz.
00:53:46: Ja, das
00:53:48: ist auch eine Form von Sicherheit.
00:53:49: Ist aber halt natürlich super weit weg von Beziehung, die ein Grundfaktor auch von einer neuen Form der Sicherheit ist.
00:53:56: und ich glaube da müssen wir uns erst dran gewöhnen.
00:53:58: Das sehen wir ja auf voll viel gerade im Anleuen Business Lab wie unsicher sich Beziehungen im Arbeitskontext anfühlt.
00:54:07: und wieso darf ich das überhaupt?
00:54:08: Ist es eine Daseinsberechtigung beziehungsstatt Wirtschaftlichkeit?
00:54:13: Und ich merke aber auch genau da findet auch wieder so diese Veränderung im kleinen Stadt.
00:54:20: Ich vergleiche ja oft das UBL mit einem Gym oder mit einem Trainingsraum, also das ist mein Ort wo ich das explizit lernen kann.
00:54:35: und dass halt auf eine Art und Weise Tour die sehr unrealistisch ist nenne ich es jetzt mal wenn man's gesamtgesellschaftlich betrachtet was aber da passiert ist nicht innerlich verändere.
00:54:48: Also ich bin im Außen dann fähig, im Kleinen das anzuwenden.
00:54:55: Natürlich kann ich mich mit allen Menschen und in allen Kontexten auch nicht in allen Arbeitskontexten in denen ich anderweitig stecke genauso sein wie ich es mit euch sein kann.
00:55:06: Und gleichzeitig merke ich aber auch dass ich Essenzen davon mit in die anderen Kontexte bringe und dadurch Veränderung im Kleinen stattfinden kann.
00:55:17: und es fühlt sich manchmal auch total unzufriedenstellend an, weil ich ja auch das dieses ... Ja schon so ein bisschen.
00:55:28: Ich mein wir heißen Lab also wir sind ja schon irgendwo in dem Labor was einen abgeschlossenen Environment ist Was da möglich ist Aber in der Anwendung in der Außenwelt homöopathischen Dosen vielleicht gerade erst mal wirklich nur möglich und es macht eine Veränderung.
00:55:51: Und ich glaube, ich finde es interessant ein Wort ist hängen geblieben was du grade gesagt das was wir im Lab machen ist ja total unrealistisch oder so.
00:56:01: und gleichzeitig würde ich Ja sagen und in mir irgendwo ist sie tief immer noch komischerweise trotz des ganzen Brusts der Gedanken Warum mache ich das eigentlich alles?
00:56:16: Ist die
00:56:17: tiefe Überzeugung... Das ist nicht unrealistisch.
00:56:22: Dass es wo's hingehen muss und soll, und ich dahin will.
00:56:26: Und wenn ich... Also ja... Ja, diese Momente von diesen...
00:56:33: Ich würde behaupten, dass wir alle in uns dieses Nicht mit Logik zu verargumentierende Wissen knowing in uns drin, es ist was anderes möglich.
00:56:49: Aber schau mal!
00:56:50: Es ist ja auch nicht unrealistisch weil und ja das ist ein Forschungsraum, momentan gerade nicht so richtig in der freien Wirtschaft aber wir leben es ist ja nicht unrealistisch, denn es ist es ist möglich In Beziehung miteinander zu arbeiten.
00:57:10: Und okay Das ist glaube ich eine komplett andere Richtung.
00:57:14: vielleicht müssen wieder irgendwann anders noch mehr reingehen.
00:57:18: Ich find's aber ganz interessant, weil mir kommt dabei auch so das Thema zur Beziehungsarbeit und ich glaube dass wir auch gesellschaftlich dieses immer wieder diesen Wunsch haben.
00:57:27: Es muss immer alles gut und harmonisch sein!
00:57:30: Und vielleicht ist genau dieser Moment wo wir immer wieder strugglen und wo wir auch immer wieder an unsere beziehungsgrenzen immer wieder stoßen.
00:57:42: Das is
00:57:43: für mich mit das wertvollste learning dass aber nicht beziehungsgefährdend ist und jeden Umgang damit finden, mit genau diese Herausforderungen umzugehen ohne unsere Sicherheit zu verlieren die nämlich in der Grundverbundenheit irgendwie gegeben ist.
00:58:04: Und das ja ich glaube das ist super was super wertvolles.
00:58:11: Ja was glaubt ihr auch wirklich eine große Veränderung?
00:58:16: Mir kommt gerade eine Frage, die im Annalidership bleibt.
00:58:20: Jemand gestellt hat so ja aber wie mache ich denn das jetzt?
00:58:23: Im Arbeitskontext ist einfach kein Raum für Beziehung da und Ich habe mich irgendwie Die Antwort oder da wo wir irgendwie drauf gekommen ist so Wir müssen das machen was sich sicher genug anfühlt.
00:58:35: gibt es eine Person mit der du dich sicher genug fühlst in Beziehungen zu gehen und Dinge zu teilen die Du siehst die du empfindest?
00:58:45: Diese Beziehungen zählen, es ist nicht das eine Meeting wo wir alle gemeinsam anlernen.
00:58:52: Sondern unser Anlearning-Prozess findet ja eigentlich auch die meiste Zeit und da haben wir beide viel darüber gesprochen, findet ja die meeste Zeit auch im Großraum statt wo wir uns treffen aber findet ganz viele in Eins zu Eins Beziehung statt Wo ich ein Thema mit einer Person habe drüber sprechen kann und mich auseinandersetzen kann an meine Grenzen meiner Glaubenssätze kommen.
00:59:23: Da entsteht die Grundlage des Unlearnings, der Beziehung miteinander, die Sicherheit... Ich zum Beispiel rückversichere mich auf ganz oft mit Menschen, mit denen ich sicher fühle und dazu gehörst du.
00:59:46: Können wir da bitte drüber reden?
00:59:47: Ich fühle das, ich sehe es.
00:59:49: Bin nicht bescheuert und ich glaube diese Beziehungen und diese Gespräche geben eine Grundsicherheit und das kann ich überall machen, glaub' ich.
01:00:03: Und wenn es keine Personen gibt mit der ich mich sicher genug fühle um eine Beziehung einzugehen... ...ich mir das aber wünsche dann glaube ich lohnt sich die Frage will ich in diesem Unternehmen bleiben?
01:00:15: Ist das der richtige Kontext für
01:00:17: mich?
01:00:17: Ist es der richtige Context, wenn ich's mir anders wünsche?
01:00:19: und dass ist dann ein individueller Prozess, den jeder für sich geht.
01:00:27: Ja... Ich bin im UBL und ich glaube, ich machs immer noch weil ich maximale Sicherheit durch Beziehung in Beziehungen wachsen kann und Sicherheit finden kann pöa-pö, zwar auch im Prozess – wir sind zusammen seit Jahren.
01:00:50: Und an den Punkt, das war eigentlich das zweite Thema was ich super gerne mal mit dir besprechen will ist.
01:00:56: Mir ist eigentlich egal weil wir gerade auch viele Unternehmensformen also die Unternehmsform im UBL hinterfragen, mir ist es egal welche Unternehnensform wir haben.
01:01:05: Welche Projekte wir miteinander machen?
01:01:07: Das ergibt sich aus der Beziehung und aus dem Prozess und aus diesem Transformationsprozess.
01:01:12: glaube mit dir gehen, ich will den mit uns gehen.
01:01:19: Ich will den gemeinsam
01:01:20: gehen.".
01:01:22: Und das ist doch so schön!
01:01:23: Du hast
01:01:25: gerade gesagt wir sind ja schon seit so vielen Jahren zusammen und dann dachte ich euch kurz so wow das klingt jetzt aus wie ein Paarwehren.
01:01:31: und gleichzeitig ich selber ich übersetze auch ganz viel von diesen Arbeitsbeziehungen immer mit.
01:01:38: auch ich nenne es mal romantischen Beziehungsmodellen.
01:01:40: Ich finde es so interessant wenn du sagst also Unternehmensform Genau so dieses Thema mit auch welche Beziehungsform führe ich.
01:01:50: Es ist halt so interessant, weil am Ende kommt es nicht mehr darauf an was da dran steht oder was damit einhergeht wenn wir eine Art und Weise haben die ganze Zeit uns sicher zu sein Wir gehen wertschätzen und liebevoll miteinander um.
01:02:04: Und wenn es auch irgendwann heißt wir trennen uns jetzt Weil der Punkt wird ja irgendwann auch kommen dass Ahnung, irgendjemand aus dem UBL rausgeht und wir sagen so hey Leute das war eine tolle Reise, lasst uns jetzt oder andere Dinge sich entwickeln.
01:02:20: Und trotzdem ... Wir alle gut miteinander sind.
01:02:24: Aber das
01:02:25: Wissige ist keiner geht ja?
01:02:27: Also es ist ja genau so.
01:02:29: Ja!
01:02:29: Das ist ja so ein bisschen die Frage Ich würde mich niemals von dir trennen nur weil wir nicht mehr miteinander arbeiten.
01:02:38: Und selbst wenn das vielleicht irgendwann mal der Fall ist Können wir das machen auf eine total wertschätzende Art und Weise?
01:02:44: Absolut.
01:02:45: Da bin ich hier hundert Prozent überzeugt von, dass ich weiterhin sage so Boah keine Ahnung Ich bin siebzig und sag so hey in meinen vierzigern da war ne Total toller Mensch in meinem Leben.
01:02:55: mit der habe ich voll die verrückten Dinge gemacht.
01:02:58: Wir haben uns darüber unterhalten wir haben Gehälter exploriert wir haben Urlaube zusammen verbracht wir haben geile Projekte zusammengesetzt.
01:03:08: Ich wüsste gern, was sie macht oder ich weiß vielleicht so was.
01:03:10: Aber wir haben keinen Kontakt mehr!
01:03:11: Who knows?
01:03:13: Ist voll okay für mich wenn das passiert und ich da total trotzdem liebevoll drauf zurückblicken kann vor allem weil ich ja auch weiß die Person der Kontext, die Erlebnisse haben eine Veränderung in mir hervorgebracht zwangsweise Und sind dadurch ein Teil von mir geworden.
01:03:33: Wir sind auf jeden Fall Partnerin Anlöarning Für den Moment Und gucken mal, was die Zukunft bringt.
01:03:43: Ich bin froh, dich im Moment auf meiner online Business Journey an der Seite zu haben und bin gespannt, was kommt.
01:03:56: Mir brauchen wir gar nichts zu wissen für den Moment?
01:03:59: Nee!
01:04:01: Ich hätte noch drei Kreuzungen und Ablegungen in die ich gehen würde mit dir aber ich würd... Für den Moment würde ich dieses... Einigst du
01:04:09: dir
01:04:09: sie?!
01:04:11: Vielleicht notierst du dir sie.
01:04:12: Das muss ich nie, ich hab mir hier alles notiert und wir gucken mal wo wir noch mal rein stolpern wollen.
01:04:17: vielleicht kommt uns nochmal ins Berg ein Gedanke einen Satz den wir explodieren wollen.
01:04:24: Was fällt uns ein?
01:04:25: Wo wir in dieser Reise unseres Gesprächs entlanggelaufen sind?
01:04:30: Ich würde dafür eine kurze Pipi-Pause bevorzu... Ich auch Super!
01:05:09: Vanaler Fakt Menschenzentri das Arbeiten biologische Bedürfnisse first
01:05:18: Ja.
01:05:20: Aber auch da muss ich sagen, ist das Bewusstwerden wieder der erste Schritt?
01:05:24: Weil ich kann auch bewusst entscheiden... ...ich kann jetzt mein Pippi noch fünf Minuten einhalten anstatt direkt gehen zu müssen.
01:05:31: Ist aber Stress!
01:05:33: Ins Fakt ist Stress.
01:05:34: Es ist vielleicht Stress für den Körper, aber vielleicht ist der Stress, der es fürs System wäre in dem Moment größer und also dann ist es vielleicht auch ein Abwägen und ist dann auch okay ne?
01:05:44: Fünf Minuten.
01:05:44: Wollen Pippi einhalten?
01:05:46: Wo waren wir in unserer Gesprächsreise?
01:05:49: Wie würdest du Menschen reinholen, in unser Gespräch.
01:05:55: Warum lohnt es sich dieses Gespräch einfach an?
01:06:02: Ich glaube das war ein ganz gutes Gespräch um bei individuelle Perspektiven auf Unlearning zu bekommen und ich glaube ein paar Einblicke zu bekommen.
01:06:20: unsere Gruppenreise aber vor allem individuelle Sichten, was voll der wichtige Aspekt ist von Unlearning und der Reise die wir machen.
01:06:29: Für mich hat es sich ein bisschen angefühlt als hätten wir Unlearning so umtanzd aus verschiedenen Abständen oder in verschiedenen Dimensionen Und ich glaube da sind wir beide auch sehr prädestiniert für zwischen diesen Dimension sehr schnell zu springen und die miteinander zu verweben.
01:06:53: Also einmal so diese ich mit mir Perspektive, diese wir mit uns im anderen Business aber eben dann auch diese Metaperspektive von Wir gucken mal auf das ganze System von oben.
01:07:06: Und wie sind diese drei Ebenen immer wieder miteinander verbunden?
01:07:10: Wo interagieren sie?
01:07:11: Wo claschen die?
01:07:13: Wo harmonieren die?
01:07:16: wo haben die Einfluss aufeinander hatte ich das Gefühl, haben wir sehr viel durch die verschiedenen Dimensionen getenzelt und uns teilweise aber auch dann wieder eingefangen und gesagt hey lass doch mal wieder
01:07:34: zurück
01:07:34: gehen hierhin.
01:07:36: Und uns nicht im Einzelnen verlieren vielleicht auch
01:07:41: oder auch im Großen verlieren.
01:07:42: Ich habe das Gefühl,
01:07:42: es
01:07:43: geht immer relativ schnell ins Auspacken von individuell Unternehmen des Systemes der Kapitalismus, dass Papriarch hat und ich bin ganz froh, dass wir uns wieder zurückgewickelt haben und Eier packt haben.
01:07:56: Und was ich auch immer wieder total wichtig finde ist zu gucken Okay Wir sind ein Lab Hier sind ein Forschungsraum, in dem wir das exzessiv betreiben.
01:08:15: Es ist nicht unrealistisch aber es ist natürlich ein sehr freier Raum den wir da haben und wie kann man davon kleine Elemente in Unternehmen übersetzen?
01:08:24: Und überhaupt der Frage nachzudenken, ist es überhaupt möglich?
01:08:28: Ich würde sagen ja, aber nicht im Großen sondern eher im Kleinen und ich fand's voll schön auch dass du noch mal betont hast die Elemente sind, die zählen.
01:08:38: Obwohl sie manchmal unwichtig erscheinen und ich glaube sich daran auch immer wieder zu erinnern finde ich gut Und wichtig fand ich auch das irgendwie Prost dazu gehört.
01:08:53: Für mich persönlich merke ich gerade dass es wichtig ist für mich Anlearning nicht als was fluffy puffy total positives lass alle anlernen sondern diese Fruchspomente anzuerkennen.
01:09:11: Ich hab mir hier ein Wort tatsächlich doppelt unterstrichen, ist Tools.
01:09:20: Kann ich nur die Augen verdrehen?
01:09:22: Ich find's stark und witzig weil so viele Menschen wünschen sich Tools Und ich will mit ihr auch noch mal in einen Raum gehen wo wir das besprochen besprechen.
01:09:31: Auch gerne deinen Augen rollen Weil ich mir da auch superviele Gedanken in letzter Zeit gemacht habe.
01:09:36: Was sind denn jetzt eigentlich konkrete Tools for Unlearning?
01:09:41: Ich weiß nicht ob sie es gibt.
01:09:45: Ich würde behaupten...
01:09:47: Ja, das ist ja wirklich was.
01:09:49: Das bei uns schon sich den Raum kursiert jetzt seit Monaten und ich glaube auch da wieder genau diese Erwartung von was is ein Tool nicht dem erspricht?
01:10:02: Was wir erleben Und wir gleichzeitig ganz viele Tools anwenden ohne dass wir es aber auch checken.
01:10:07: deswegen hey lass uns voll gerne drüber quatschen und die durchs reden identifizieren.
01:10:12: das gelingt ja meistens auch am besten.
01:10:17: Ja, dann dürfen sich, würde ich sagen nach dem Gespräch alle freuen auf ein Tool-Gespräch mit Verena und Julia.
01:10:25: Genau!
01:10:26: Und für den Moment viel Spaß bei der Anleunscher-Unterhaltung.
01:10:31: Schön, dass du im Gespräch von Verena & mir, Julia in unserem Anleuen Business Journey Gespräch dabei geblieben bist.
01:10:38: bis hierhin.
01:10:39: Und zum Abschluss noch zwei Projekte, die wir uns gerade laufen und an denen du vielleicht interessiert sein könntest.
01:10:46: Das ist einmal unser Buch zum Thema Anlöhn-Liedership Die größten Irrtümer über Hierarchie, Autorität und Leistung Warum Arbeit für die Menschen da ist und nicht umgekehrt?
01:11:00: Wir sind da grade im wilden Endspurt und das Erscheinungsdatum ist der erste Oktober.
01:11:08: Und wenn du uns aber vor allem dem Thema Unlearning einen riesengroßen Gefallen tun möchtest, dann kannst du das Buch auf allen Plattformen auch schon vorbestellen.
01:11:20: Ein weiteres Projekt ist der Nervensystem Check-In!
01:11:23: Für uns ist in den letzten Jahren Hirnkörpernervensystem zum Thema Unlarning ein großer Baustein oder Bestandteil geworden und wir haben wöchentlich Bei uns im Online Business Lab einmal ein Nervensystem Check-in gestartet, wo wir uns über Wissen austauschen.
01:11:42: Wo wir Übungen machen und in unser Nervenystem ganz regelmäßig einchecken.
01:11:49: Und ich hatte total Lust das öffentlich anzubieten einmal im Monat.
01:11:53: Wenn du Lust hast was allgemein Projekt im Online business lab angeht auf dem Laufenden zu bleiben dann ist gerade unser Newsletter unserer Hauptkommunikationskanal Ja, der beste Spot um alle Informationen zu bekommen.
01:12:07: Und den Link dazu verlinke ich dir auch in den Show Notes zu unserem Newsletter und ich würde sagen wir hören uns ganz bald für eine weitere Konversation zum Thema Online Business Journey und ich freue mich bis dahin!
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